{"id":1313,"date":"2023-12-15T12:06:00","date_gmt":"2023-12-15T11:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/iteadjoseph.com\/?p=1313"},"modified":"2024-12-27T15:41:32","modified_gmt":"2024-12-27T14:41:32","slug":"josephs-zweifel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iteadjoseph.com\/es\/josephs-zweifel\/","title":{"rendered":"Josephs Zweifel?"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"774\" src=\"https:\/\/iteadjoseph.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Saint-Joseph-Pondering-1024x774.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1338\" srcset=\"https:\/\/iteadjoseph.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Saint-Joseph-Pondering-1024x774.jpg 1024w, https:\/\/iteadjoseph.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Saint-Joseph-Pondering-300x227.jpg 300w, https:\/\/iteadjoseph.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Saint-Joseph-Pondering-768x580.jpg 768w, https:\/\/iteadjoseph.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Saint-Joseph-Pondering.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eIch gebe euch in diesem Punkt nicht meine eigene Meinung, sondern die der V\u00e4ter. Josephs Grund war derselbe wie der des Petrus, der sagte: \u201eGeh weg von mir, denn ich bin ein s\u00fcndiger Mensch, Herr\u201c, und der des Hauptmanns, der ausrief: \u201eIch bin nicht w\u00fcrdig, dass Du eingehst unter mein Dach.\u201c Joseph betrachtete sich selbst als S\u00fcnder und als unw\u00fcrdig, jemanden zu beherbergen, in dem er eine \u00fcbermenschliche W\u00fcrde erblickte. Mit Ehrfurcht sah er in der Jungfrau-Mutter ein sicheres Zeichen der g\u00f6ttlichen Gegenwart, und da er das Geheimnis nicht ergr\u00fcnden konnte, wollte er sie wegschicken. Petrus war von Ehrfurcht vor der Gr\u00f6\u00dfe der Macht Christi ergriffen, der Zenturio von der Majest\u00e4t seiner Gegenwart, und Joseph f\u00fcrchtete sich nat\u00fcrlich vor der Neuheit und Herrlichkeit des Wunders und der Tiefe seines Geheimnisses. Wir brauchen uns nicht zu wundern, dass er sich der Gemeinschaft mit einer solchen Jungfrau f\u00fcr unw\u00fcrdig hielt, wenn wir h\u00f6ren, wie die hl. Elisabeth mit Furcht und Zittern ausruft: \u201eWoher kommt mir das, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?\u201c<\/p>\n<cite><em>Hl. Bernhard von Clairvaux, De Laudibus Virginis Matris, Homilia 2 super missus est<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Auslegung der entsprechenden Stelle im Matth\u00e4usevangelium (1,18\u201324) hat sich in der Theologie weitgehend durchgesetzt. Dennoch ist sie im Bewusstsein der Gl\u00e4ubigen kaum verankert. Im Gegenteil denken bis heute viele, der hl. Joseph habe Maria des Ehebruchs verd\u00e4chtigt und sich deswegen von ihr trennen wollen. Wenige wissen, dass diese \u201eVerdachtstheorie\u201c schon zur Zeit der Kirchenv\u00e4ter von den Meisten verworfen und durch die \u201eEhrfurchtstheorie\u201c ersetzt worden ist, die besagt, dass der hl. Joseph von der \u00fcbernat\u00fcrlichen Empf\u00e4ngnis Mariens sehr wohl wusste oder zumindest ahnte, und sich gerade deswegen von ihr trennen wollte \u2013 weil ihn Furcht und Zittern angesichts eines solchen Wunders \u00fcberkamen, dessen er, dem\u00fctig wie er war, sich nicht f\u00fcr w\u00fcrdig erachtete.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind nicht nur \u00fcberzeugt, dass s\u00e4mtliche denkbaren Argumente f\u00fcr diese Ehrfurchtstheorie sprechen, sondern auch, dass die Verdachtstheorie auf einer Reihe von Irrt\u00fcmern und Widerspr\u00fcchen beruht und daher nurmehr von historischem Interesse sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch vergegenw\u00e4rtigen wir uns zun\u00e4chst den Bericht im Matth\u00e4usevangelium (1,18\u201324) im Detail, bevor wir dessen Deutung diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eMit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie empfangen hatte vom Heiligen Geiste. Joseph aber, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht blo\u00dfstellen wollte, gedachte sie heimlich zu entlassen. W\u00e4hrend er mit diesem Gedanken umging, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Joseph, Sohn Davids, f\u00fcrchte Dich nicht, Maria, Deine Frau, zu Dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist vom Heiligen Geiste. Sie wird einen Sohn geb\u00e4ren; dem sollst Du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk erl\u00f6sen von seinen S\u00fcnden. Dies alles ist geschehen, damit in Erf\u00fcllung gehe, was vom Herrn durch den Propheten gesagt worden: Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn geb\u00e4ren, und man wird ihm den Namen Emmanuel geben, das hei\u00dft: Gott mit uns (Jes 7,14).\u201c Joseph stand vom Schlafe auf und tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nun hat es im Laufe der Kirchengeschichte grob gesprochen drei Interpretationsans\u00e4tze gegeben, neben der Verdachts- und Ehrfurchtstheorie gab es auch noch die sog. Verunsicherungstheorie. Gehen wir sie der Reihe nach durch!<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>1. Die Verdachtstheorie<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Diese Theorie besagt, dass der hl. Joseph Maria des Ehebruchs verd\u00e4chtigt h\u00e4tte, als er sie schwanger sah. Denn er selbst hatte nicht mit ihr verkehrt und h\u00e4tte so zu keinem anderen Schluss gelangen k\u00f6nnen, als dass sie mit einem anderen Mann verkehrt h\u00e4tte. Weil er aber gerecht war, wollte er sie nicht der \u00f6ffentlichen Dem\u00fctigung preisgeben und sie stattdessen heimlich entlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt eine ganze Reihe von Gr\u00fcnden, warum diese Theorie abzulehnen ist. Am Offensichtlichsten ist ein logischer Widerspruch: Denn das Evangelium gibt als Begr\u00fcndung f\u00fcr Josephs Vorsatz, Maria heimlich zu entlassen, ja seine Gerechtigkeit an. Was aber war gerecht daran, eine Ehebrecherin heimlich zu entlassen? Gerecht war im biblischen Sprachgebrauch, wer nach dem Gesetz des Herrn handelte. Das alttestamentliche Gesetz besagte allerdings, dass eine Ehebrecherin \u00f6ffentlich anzuzeigen war. <\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Sinne schreibt der hl. Hieronymus in seinem Kommentar zum Matth\u00e4usevangelium: \u201eDas Gesetz schreibt vor, dass nicht nur diejenigen, die ein Verbrechen begehen, sondern auch Mitwisser des Verbrechens sich vers\u00fcndigen (Lev 5); wie aber soll Joseph, wenn er das Verbrechen seiner Frau verheimlichen will, als gerecht benannt werden?\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Auch andere Kirchenv\u00e4ter wie der hl. Basilius der Gro\u00dfe oder der hl. Ephr\u00e4m der Syrer haben sich in \u00e4hnlicher Weise ge\u00e4u\u00dfert. Eigentlich ist dem nichts hinzuzuf\u00fcgen. Wenn der hl. Joseph als gerecht im Sinne des alttestamentlichen Gesetzes bezeichnet wird, dann ist dies nicht mit seinem Versuch vereinbar, einen Ehebruch zu verheimlichen. Und noch weniger kann dieser Verheimlichungsversuch aus seiner Gerechtigkeit ausdr\u00fccklich \u201efolgen\u201c bzw. durch diese \u201ebegr\u00fcndet\u201c werden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>2. Die Verunsicherungstheorie<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Diese Theorie besagt, dass der hl. Joseph zwar sicher war, dass Maria, deren unendliche Heiligkeit und Reinheit er ja kannte, keinen Ehebruch begangen haben konnte, aber dennoch nicht so recht wusste, welchen Reim er sich nun auf die Schwangerschaft Mariens machen sollte. Mit einem modernen Begriff gesprochen war es wie eine \u201ekognitive Dissonanz\u201c. Er konnte Beides \u2013 die \u00dcberzeugung von Mariens Unschuld einerseits und das Fehlen einer alternativen Erkl\u00e4rung andererseits \u2013 einfach nicht miteinander in Einklang bringen. Demzufolge wollte er sich eines Urteils enthalten und zog f\u00fcr sich die Konsequenz, indem er sich aus der ihn \u00fcberfordernden Situation still zur\u00fcckziehen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Theorie ist eigentlich sehr schwach, denn sie blendet zentrale Elemente aus: Wenn der hl. Joseph nur verunsichert war, warum ist dann die Rede davon, dass er sich \u201ef\u00fcrchtete\u201c? Das passt nicht zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kommt au\u00dferdem ein weiterer Problempunkt, den die zweite mit der ersten Theorie teilt. Denn in beiden Theorien wird vorausgesetzt, dass Maria ihrem Br\u00e4utigam gegen\u00fcber offenbar nichts von der Verk\u00fcndigung des Engels erz\u00e4hlt und ihn so \u2013 absichtlich oder unabsichtlich \u2013 im Ungewissen gelassen hat. Dies ist jedoch schwer vorstellbar. H\u00e4tte Maria ein Ereignis von solch einschneidender Bedeutung ihrem Br\u00e4utigam gegen\u00fcber verheimlichen sollen? Ist es nicht gerade das Zeichen eines frischverlobten Paares, alle Erlebnisse, Gedanken und Gef\u00fchle miteinander zu teilen?<\/p>\n\n\n\n<p>Doch selbst wenn dies so gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte Joseph auch auf anderem Wege davon erfahren k\u00f6nnen. Denn kurz nach der Verk\u00fcndigung war Maria ja zu ihrer Cousine Elisabeth aufgebrochen, die, vom Heiligen Geist erleuchtet, den \u00fcbernat\u00fcrlichen Ursprung von Mariens Schwangerschaft laut&nbsp;proklamierte:<br><br>\u201eUnd es geschah, als Elisabeth Marias Gru\u00df h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind in ihrem Scho\u00dfe, und Elisabeth wurde vom Heiligen Geiste erf\u00fcllt. Sie rief mit lauter Stimme: Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes! Woher wird mir die Ehre zuteil, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?\u201c (Lk 1, 41\u201342)<\/p>\n\n\n\n<p>Falls Maria zu diesem Zeitpunkt Joseph noch nicht von der Verk\u00fcndigung erz\u00e4hlt haben sollte, dann h\u00e4tten ihre Verwandten ihr sicher dazu geraten, dies baldm\u00f6glichst nachzuholen. Es w\u00e4re doch merkw\u00fcrdig, wenn ihre Cousine und deren Ehemann etwas \u00fcber Maria wissen, was sie vor ihrem eigenen Br\u00e4utigam verheimlichen sollte. <\/p>\n\n\n\n<p>Im \u00dcbrigen ist es durchaus m\u00f6glich, dass Joseph sogar pers\u00f6nlich zugegen war, als Elisabeth die eben zitierten Worte sprach; er wird zwar nicht ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt, aber es hat einige Wahrscheinlichkeit f\u00fcr sich, dass er Maria auf dem ca. 140 km langen, beschwerlichen und gef\u00e4hrlichen Weg, der von Nazareth in das Bergland von Jud\u00e4a f\u00fchrte, begleitet hat; vielleicht ist er danach wieder abgereist, um Maria nach einigen Monaten wieder abzuholen. Auch wenn dieses Detail Spekulation bleiben muss: Nachdem Mariens \u00fcbernat\u00fcrliche Schwangerschaft bei Zacharias und Elisabeth solch ein Aufhebens verursacht hatte, ist es schwer vorstellbar, dass der hl. Joseph davon nicht auf dem ein oder anderen Weg &#8222;Wind bekommen&#8220; h\u00e4tte. <\/p>\n\n\n\n<p>Und selbst wenn auch dies nicht der Fall gewesen w\u00e4re, dann bleibt immer noch die Tatsache, dass die Geburt des Messias aus einer Jungfrau sicheres Wissen der Juden war! So war es ja bei Jesajas geweissagt. Gerade in dieser Zeit harrten die Frommen sehns\u00fcchtig des Messias. Als Thronerbe war Joseph besonders geneigt, aufmerksam zu sein gegen\u00fcber allen Anzeichen vom Kommen des Messias, mit dem die Wiederherstellung des K\u00f6nigreichs verbunden war. Dazu kamen andere, konkrete Vorzeichen wie die wundersame F\u00fcgung der Geburt des hl. Johannes des T\u00e4ufers aus Elisabeth, die bereits in hohem Alter war. Und weil er der gr\u00f6\u00dfte Heilige nach der Muttergottes war, m\u00fcssen wir davon ausgehen, dass der hl. Joseph \u00fcber eine ausgepr\u00e4gte \u00fcbernat\u00fcrliche Intuition verf\u00fcgte; das hei\u00dft, selbst wenn er durch keine direkte Quelle davon erfahren hat, selbst wenn er es sich nicht aus den bekannten Stellen der Heiligen Schrift und den Ereignissen seiner Umgebung erschlie\u00dfen konnte, dann muss er schlichtweg <em>gesp\u00fcrt<\/em> haben, dass Gott m\u00e4chtig an Maria gewirkt hatte, dass das Kommen des Messias nahte.<\/p>\n\n\n\n<p>Lassen wir den hl. Ephr\u00e4m zusammenfassen (vgl. <em>Ephraemi Evangelii Concordia<\/em>): <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eAlle Anzeichen waren dazu angetan, dass Joseph erkannte, dass dies durch Gott getan war. Niemals hatte er an Maria etwas Unreines wahrgenommen, und es ist nicht m\u00f6glich, dass er nicht glaubte, was durch viele Zeugnisse best\u00e4tigt wurde, durch die Verstummung des Zacharias, durch die Schwangerschaft Elisabeths, durch die Verk\u00fcndigung des Engels, durch das Frohlocken des Johannes und die Prophetie seiner Eltern; all dies n\u00e4mlich, zusammen mit vielen anderen Dingen, forderte laut, dass eine Jungfrau empfangen hatte.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wenn Joseph aber wusste oder ahnte, dass Maria vom Heiligen Geist empfangen hatte, warum wollte er sie dann entlassen, und noch dazu heimlich? Damit kommen wir zur dritten und einzig \u00fcberzeugenden Theorie.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>3. Ehrfurchtstheorie<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die beste Beschreibung dieser Theorie liefert uns der hl. Bernhard mit den eingangs bereits zitierten Worten. Der hl. Joseph war unendlich dem\u00fctig. Er erachtete sich nicht f\u00fcr w\u00fcrdig, mit der Mutter des Messias, ja mit dem Messias selbst, zusammenzuleben. Dies ist die nat\u00fcrlichste Reaktion, denn die Gegenwart Gottes verursacht im Alten Testament immer zun\u00e4chst Furcht; nur wenige sind imstande, Gott zu schauen. Als Gott dem Moses im brennenden Dornbusch erscheint, verbirgt dieser sein Angesicht. Gottes Gegenwart ist ehrfurchtgebietend.<\/p>\n\n\n\n<p>Der springende Punkt des biblischen Texts ist, dass der hl. Joseph Maria <em>heimlich<\/em> entlassen wollte. Wenn er dies \u00f6ffentlich getan h\u00e4tte, dann h\u00e4tte er in der Synagoge begr\u00fcnden m\u00fcssen, dass Maria die Mutter des Messias war. Das h\u00e4tte aber das Risiko geborgen, dass man Maria nicht glauben und sie stattdessen der Gottesl\u00e4sterung anklagen w\u00fcrde \u2013 und dass man sie dann au\u00dferdem noch des Ehebruchs verd\u00e4chtigte. So w\u00e4re Maria aller Wahrscheinlichkeit nach gesteinigt worden. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass die Synagoge von Nazareth drei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter versuchte, Jesus wegen Gottesl\u00e4sterung zu t\u00f6ten, obwohl er der Messias war.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies konnte Joseph nicht riskieren, <em>weil er gerecht war<\/em>. Denn Maria w\u00e4re ja <em>unschuldigerweise<\/em> angeklagt worden, und dies w\u00e4re nicht gerecht gewesen. Diese Ungerechtigkeit wollte Joseph umgehen, indem er plante, Maria <em>heimlich<\/em> zu entlassen. Wie aber h\u00e4tte eine solche heimliche Entlassung ausgesehen? Joseph h\u00e4tte sich vermutlich selbst zur\u00fcckgezogen und die Stadt verlassen. Denn dann h\u00e4tte er selbst die Schuld auf sich genommen, seine Frau im Stich gelassen zu haben \u2013 zumindest in den Augen der Menschen. Joseph sah also keinen anderen Ausweg aus der Situation, als selbst in Unehre zu verfallen. Nur so konnte er ausschlie\u00dfen, dass Maria ungerechterweise in Gefahr kam, Maria, die er liebte und von deren Heiligkeit, Reinheit und Unschuld er \u00fcberzeugt war wie von kaum etwas auf der Welt. Dies ist ein Zeichen echter, wahrer Liebe, wenn man lieber selbst einen Nachteil annimmt, als dass der Geliebten etwas zust\u00f6\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sind wir auch erst in der Lage, die Worte des Engels zu verstehen, die dieser an Joseph richtet! H\u00f6ren wir sie noch einmal im Detail: \u201eJoseph, Sohn Davids, <em>f\u00fcrchte Dich nicht<\/em>, Maria, Deine Frau, zu Dir zu nehmen, denn was sie empfangen hat, das ist vom Heiligen Geiste.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>An erster Stelle steht der Aufruf, dass Joseph sich nicht f\u00fcrchten soll. Dies ergibt erst jetzt Sinn, wenn wir wissen, dass Joseph in Ehr<em>furcht<\/em> erstarrt war angesichts von Gottes Gegenwart, die an Maria offenbar geworden war! In der Tat gibt es unz\u00e4hlige Stellen in der Hl. Schrift, an denen Gott oder seine Engel den Menschen erscheinen, und ihnen meist als erstes sagen, dass sie sich nicht f\u00fcrchten sollen! Ja, Gott ist gegenw\u00e4rtig in Maria, Joseph, aber f\u00fcrchte Dich nicht!<\/p>\n\n\n\n<p>Dass das Kind vom Heiligen Geist stammt oder stammen musste, das wusste bzw. ahnte der hl. Joseph ja schon. Insofern best\u00e4tigt der Engel nur seine Ahnung. Es handelt sich nicht um eine Erkl\u00e4rung. Der Engel will Joseph damit vielmehr zeigen, dass er dessen Gedanken bereits kennt, dass er \u00fcber die Situation mit all ihren relevanten Faktoren im Bilde ist. Indem der Engel das ausspricht, was Joseph schon wusste, aber sich vermutlich kaum getraute, sich selbst zuzugestehen, weil es einfach so gro\u00df, so herrlich und so wunderbar war, weist er sich als wahren Boten Gottes aus, der allein allwissend ist und selbst unsere geheimsten Gedanken kennt. Indem der Engel Josephs Gedanken und Ahnungen benennt, gewinnt er Josephs Vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen das mit einer sp\u00e4teren Stelle im Matth\u00e4usevangelium (28,5) gut vergleichen. Als die Frauen am Grab des Auferstandenen vergeblich nach Christi Leichnam suchen, erscheint ihnen ein Engel und spricht: \u201eF\u00fcrchtet Euch nicht; denn ich wei\u00df, dass Ihr Jesus sucht, der gekreuzigt wurde\u2026\u201c Die Frauen brauchten ja keinen Engel, um erst erkl\u00e4rt zu bekommen, dass sie Jesus suchen. Aber es beruhigte sie, zu wissen, dass der Engel ihre Gedanken kannte. Nur so konnten sie sicher sein, dass es ein Engel Gottes war, dem sie vertrauen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>So wiederholt auch der Engel Joseph gegen\u00fcber nur etwas, was Joseph insgeheim bereits wusste, um sein Vertrauen zu gewinnen. &nbsp;Dieses Vertrauen brauchte er, denn er ist von Gott gesandt, um Joseph Gottes Willen kundzutun: Joseph soll Maria zu sich nehmen, \u201eobwohl\u201c diese doch Mutter des Messias ist. Das \u00fcberstieg den Verstand des hl. Joseph, weil in den Messias-Verhei\u00dfungen nur die Rede davon war, dass der Messias von einer Jungfrau geboren w\u00fcrde, nicht aber, dass er einen Ziehvater haben sollte. Welches Staunen, welch stiller Ernst muss den hl. Joseph durchdrungen haben \u00fcber dieses tiefe Geheimnis, noch dazu, dass er selbst daran Anteil haben sollte! <\/p>\n\n\n\n<p>Bleibt als letzter denkbarer Einwand, dass das, was der Engel als Best\u00e4tigung von Josephs Gedanken ausspricht, mit einem \u201edenn\u201c eingeleitet wird. \u201eF\u00fcrchte Dich nicht, denn\u2026\u201c Zugegeben, das ist der einzige Grund, warum man die Position derer ein St\u00fcck weit verstehen kann, die sich f\u00fcr die Verdachtstheorie ausgesprochen haben. Aber eben nur ein St\u00fcck weit. Denn einerseits m\u00fcssen wir die Passage im Ganzen betrachten, und die Verdachtstheorie ist, wie wir gezeigt haben, widerspr\u00fcchlich. Andererseits wird das W\u00f6rtchen \u201edenn\u201c im Matth\u00e4usevangelium sehr oft, ja geradezu inflation\u00e4r gebraucht, und zwar oft ohne einen kausalen (d.h. begr\u00fcndenden) Sinn, so in Mt 5,36; 9,24; 18,7; 24,6; 25,29; 26,28; 28,5. Somit l\u00e4sst sich dieser Einwand entkr\u00e4ften.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir also die Ehrfurchtstheorie als allein \u00fcberzeugende Deutung erwiesen haben, m\u00f6chten wir abschlie\u00dfend noch ein g\u00e4ngiges Missverst\u00e4ndnis korrigieren, das in gleicher Weise auch in der sog.<a href=\"https:\/\/iteadjoseph.com\/index.php\/2023\/12\/15\/joseph-ein-junger-braeutigam\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/iteadjoseph.com\/index.php\/2023\/12\/15\/joseph-ein-junger-braeutigam\/\"> <strong>\u201eAltersfrage\u201c des hl. Joseph immer wieder aufkommt<\/strong><\/a>. Es gibt n\u00e4mlich viele, auch in j\u00fcngster Zeit, die sagen, dass alle genannten Theorien gleicherma\u00dfen g\u00fcltig w\u00e4ren, <a href=\"https:\/\/iteadjoseph.com\/es\/2023\/12\/07\/keine-kirchliche-lehre\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/iteadjoseph.com\/2023\/12\/07\/keine-kirchliche-lehre\/\">weil das kirchliche Lehramt sich hierzu nicht ausdr\u00fccklich positioniert habe<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Es offenbart jedoch ein Missverst\u00e4ndnis \u00fcber die Funktionsweise des katholischen Glaubens, wenn man meinen w\u00fcrde, dass nur das, was dogmatisch letztg\u00fcltig definiert ist, sicher ist bzw. dass alles, was nicht dogmatisch definiert ist, schlichtweg zur Disposition st\u00fcnde. Eine solche Sicht steht sogar der H\u00e4resie des Fideismus nahe, die leugnet, dass die menschliche Vernunft zu sicheren Einsichten \u00fcber Gott und die g\u00f6ttlichen Dinge gelangen kann. Die menschliche Vernunft ist n\u00e4mlich, sofern sie sich von Gott erleuchten l\u00e4sst, durchaus dazu in der Lage, die Existenz Gottes zu erkennen und aufgrund dessen, was Gott uns offenbart hat, sichere Schlussfolgerungen auch in theologischen Fragen zu ziehen. Nat\u00fcrlich kann man auch solche Schlussfolgerungen mit Argumenten bestreiten, aber eben nur, wenn es dazu gute Argumente gibt. Es stimmt, dass eine solche Schlussfolgerung nie den absoluten Geltungsgrad einer geoffenbarten Glaubenswahrheit hat, die jeder Katholik <em><strong>verpflichtet <\/strong><\/em>ist, zu glauben. Es stimmt jedoch nicht, dass man in F\u00e4llen, wo etwas nicht als offizielle Glaubenswahrheit definiert ist, deswegen jeder beliebigen Meinung sein kann. Manche Meinungen sind besser begr\u00fcndet als andere, und manche Meinungen lassen sich gar nicht \u00fcberzeugend begr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um wieder auf die Auslegung des Matth\u00e4usevangeliums zur\u00fcckzukommen: Nat\u00fcrlich kann man auf einer theologischen Ebene den hier vorgebrachten Argumenten, die die Argumente vieler Heiliger und Kirchenv\u00e4ter sind, widersprechen. Doch dazu braucht es sehr gute Gegengr\u00fcnde, und soweit wir sehen, liegen solche Gegenargumente nicht wirklich vor. Anders gesagt: Auch wenn die Kirche kein Dogma bzgl. der Ehrfurchtstheorie verk\u00fcndet hat, so d\u00fcrfen wir diese als mit hoher Sicherheit zutreffende Deutung ansehen, der zu widersprechen schlicht unvern\u00fcnftig erscheint, auch wenn das theoretisch m\u00f6glich w\u00e4re. <\/p>\n\n\n\n<p>Der hl. Joseph hatte dank seiner gro\u00dfen Heiligkeit ein ausgepr\u00e4gtes Gesp\u00fcr f\u00fcr das Handeln Gottes in seinem Leben. Er wusste oder ahnte, dass die wundervolle Frau, mit der er sich verlobt hatte, dabei war, Mutter des Messias zu werden. Gott hatte ihn dazu ausersehen, Br\u00e4utigam der Muttergottes und rechtm\u00e4\u00dfiger Vater des Gottessohnes zu sein, auch wenn der hl. Joseph dies zun\u00e4chst kaum glauben konnte. Es ist gar nicht anders vorstellbar, als dass der hl. Joseph, das Muster und Vorbild der Demut, vor solch einer unaussprechlichen W\u00fcrde zun\u00e4chst zur\u00fcckschreckte, \u00e4hnlich wie Petrus, der zu Jesus sagte: \u201eGeh weg von mir, denn ich bin ein armer S\u00fcnder!\u201c Erst als der Engel es ihm ausdr\u00fccklich befahl, konnte der hl. Joseph ruhigen Gewissens Maria zu seiner Frau nehmen, weil er nun den Willen Gottes sicher kannte und seinen menschlichen Willen mit dem g\u00f6ttlichen in Demut und Gehorsam vereinigte.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch gebe euch in diesem Punkt nicht meine eigene Meinung, sondern die der V\u00e4ter. 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